Schützer der Tiere
Laut Berufsordnung ist die Tierärztin/der Tierarzt dazu berufen, Leiden und Krankheiten der Tiere zu verhüten, zu lindern und zu heilen, zur Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes beizutragen, den Menschen vor Gefahren und Schädigungen durch vom Tier auf den Menschen wechselseitig übertragbare Krankheiten sowie durch Lebensmittel und Erzeugnisse tierischer Herkunft zu schützen und auf eine Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft hinzuwirken. Der Tierarzt ist der berufene Schützer der Tiere. Damit übernimmt der Tierarzt eine besondere Verantwortung und Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit.
Doch LESIA geht noch einen Schritt weiter in dem Anspruch, über Tierschutz und Tierrechte aufzuklären. Denn immer noch werden Tiere, trotz Tierschutzgesetz, nach deutschem Recht als „Sachen“ behandelt.
In einigen anderen Ländern ist die Situation der Tiere noch desolater, Hunger und Not stehen an der Tagesordnung. Diese Zustände sind mit der Auffassung von Humanität bei LESIA nicht zu vereinbaren. Deshalb sucht LESIA den Kontakt zu anderen gleichgesinnten Verbänden und Initiativen. In enger Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisation werden deswegen Vorträge erarbeitet, die einzelne Themenschwerpunkte behandeln, über Missstände informieren und Lösungswege aufzeigen, die der Einzelne in seinem Alltag umsetzen kann.
• Was bedeutet etwa der Verzicht auf Fleisch, eine vegetarische Ernährung?
• Wie gehen wir mit Tieren um – und wieso?
• Wie ist die Beziehung zwischen Tier und Mensch?
• Welche Verantwortung tragen wir an der globalen Situation?
• Was kann der Einzelne tun?
