Die Magendrehung (Torsio ventriculi) ist eine gefürchtete Krankheit bei großen Hunderassen mit tiefem Brustkorb, wie zum Beispiel Deutsche Dogge, Setter oder Schäferhund. Ohne rasche chirurgische Versorgung kann sie zum Tode des Tieres führen ...
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Die Magentympanie ist eine vor allem bei Meerschweinchenverwandten auftretende Erkrankung, die mit Gasansammlungen im Magen einhergeht und ohne Behandlung schnell lebensbedrohlich wird. Die Magentympanie bei Kaninchen wird als Trommelsucht bezeichnet.
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Chronische Malassezien-Dermatitis nach einer Flohallergie mit Haarverlust, Hautverdickung und Hyperpigmentierung. Die Malassezien-Dermatitis des Hundes ist eine bei Haushunden auftretende, durch saprobische Pilze hervorgerufene Entzündung der Haut. Gelegentlich ist nur die Haut des äußeren Gehörgangs betroffen, dann spricht man von einer Malassezien-Otitis. Der Erreger gehört zur natürlichen Hautflora und entfaltet seine krankmachende Wirkung erst mit Störung des Gleichgewichts dieser Flora. Die Krankheit ist durch Hautrötung und starken Juckreiz, bei chronischem Verlauf durch schwere Hautveränderungen gekennzeichnet.
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as maligne Lymphom der Katze (Syn. felines Lymphosarkom) ist eine bösartige (maligne) Tumorerkrankung bei Katzen (Felidae), bei der sich zumeist solide Tumoren in den lymphatischen Organen (Lymphosarkome) bilden. Es ist die häufigste Tumorerkrankung bei Hauskatzen, etwa ein Drittel aller Neoplasien sind bei diesen maligne Lymphome. Hauskatzen sind innerhalb der bislang untersuchten Arten am häufigsten von dieser speziellen Tumorform betroffen. Die Erkrankung ist vergleichbar mit den Non-Hodgkin-Lymphomen des Menschen.
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Als Mammatumoren werden gut- und bösartige Tumore des Gesäuges bei Tieren bezeichnet. Sie sind die beim Hund am häufigsten auftretenden Neubildungen. Sie treten kaum vor dem vierten Lebensjahr auf, die am häufigsten betroffenen Tiere sind älter als sieben Jahre, wobei die meisten Fälle im Alter zwischen 10 und 14 Jahren vorkommen ...
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Der MDR1-Defekt ist ein Defekt im MDR1-Gen, der bei einigen Hunderassen verbreitet ist. Dadurch kommt es zu einer mangelhaften oder fehlenden Synthese eines bestimmten Proteins (P-Glykoprotein, P-gp), welches ein wichtiger Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke ist, was zu einer Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneimitteln führt. Urheber dieses Defektes ist wahrscheinlich ein einziger Hund, der etwa Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt hat und maßgeblich an der Entstehung und Festigung der Rasse Collie beteiligt war. Daher lässt sich dieser Defekt bei Hunderassen finden, die nachweisbar mit dem Collie verwandt sind. Bei anderen vom Defekt betroffenen Rassen dient diese Mutation dann als Nachweis der Verwandtschaft. Ein funktionierendes MDR1-System ist vor allem bei Säugetieren (und Menschen) bekannt und hier evolutionsgeschichtlich sehr alt. Tiere, die dieses System nicht besitzen, können ähnliche Empfindlichkeiten für Medikamente zeigen.
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eerschweinchenräude (auch Sarkoptesräude) ist eine parasitär bedingte Hautkrankheit der Meerschweinchen, die mit heftigem Juckreiz und schweren Hautveränderungen einhergeht. Erreger ist die Milbe Trixacarus caviae, die eng mit den Grabmilben (Sarcoptes) verwandt ist, und sich von Lymphe und Zellflüssigkeit ernährt. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt zwischen Tieren, unsaubere Haltungsbedingungen fördern die Erkrankung. Ein geschwächtes Immunsystem einzelner Tiere kann die Erkrankung ebenfalls begünstigen.
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Die Myxomatose (Kaninchenpest) wird durch ein, den Pockenviren zugehöriges Virus ausgelöst. Die Erkrankung tritt fast ausschließlich unter Haus- und Wildkaninchen auf. Feldhasen sind für die Erkrankung weitgehend unempfindlich ...
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