Der ansteckende Kaninchenschnupfen (Rhinitis contagiosa cuniculi) ist eine bakterielle Infektionskrankheit, welche die Luftwege der Kaninchen befällt. Die Erkrankung kann tödlich enden und verursacht so vor allem in größeren Beständen erhebliche Verluste ...
mehr zu Kaninchenschnupfen
Kastration bedeutet eine Entfernung der hormonproduzierenden Keimdrüsen (Eierstöcke). Werden nur die Eierstöcke entfernt, spricht man von einer Ovarioektomie. Eine Ovariohysterektomie hingegen bedeutet die gleichzeitige Entfernung von Eierstöcken und Gebärmutter. Von einer Sterilisation spricht man, wenn lediglich die Eileiter abgebunden werden. Mit beiden Methoden wird die Fortpflanzung unterbunden. Bei einer Sterilisation bleibt die Hündin jedoch weiterhin hormonell aktiv. Ein Läufigkeit inklusive Blutungen und Interesse der Rüden ist weiterhin vorhanden. Da die Kastration gegenüber der Sterilisation erheblich Vorteile bietet, ist sie hierzulande und in der LESIA Tierklinik die Methode der Wahl.
mehr zu Kastration bei der Hündin
Die Ursachen für die Entstehung einer Katarakt können sehr vielfältig sein, auch das Ausmaß und das Fortschreiten der Trübungen sind unterschiedlich. Im Allgemeinen sind sie irreversibel ...
mehr zu Katarakt (grauer Star)
Der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) ist ein parasitierendes flügelloses Insekt der Ordnung der Flöhe (Siphonaptera). Weibchen sind 2 bis 3 mm, Männchen etwa 1 mm lang und braun bis rot-braun gefärbt. Der Katzenfloh hält sich vorwiegend auf befallenen Tieren auf und ernährt sich vom Blut des Wirtes, seine Entwicklungsstadien sind dagegen vorwiegend in Verstecken anzutreffen. Durch sein weites Wirtspektrum ist der Katzenfloh eine sehr häufige Flohart.
mehr zu Katzenfloh
Die Katzenleukämie ist eine Erkrankung der Katzen, an deren Entstehung der Subtyp A des Felinen Leukämievirus (FeLV) maßgeblich beteiligt ist. Die Erkrankung ist ansteckend und endet in der Regel mit dem Tod. Das klinische Bild der Erkrankung ist sehr variabel. Sie zeigt sich unspezifisch in Fressunlust und Abgeschlagenheit.
mehr zu Katzenleukämie
Besonders bei jungen Katzen treten schwere Verläufe des Katzenschnupfens auf, aber auch erwachsene Tiere können Symptome zeigen. Meist ist eine Infektion mit dem felinen Herpesvirus die erste Ursache einer Erkrankung. Auf der hierdurch vorgeschädigten Schleim- und Hornhaut können weitere Keime (Caliciviren, Chlamydien etc) die Entzündung noch verschlimmern ...
mehr zu Katzenschnupfen
Die Kaumuskelmyositis (Syn. Myositis eosinophilica, Atrophische Myositis, Masticatory Muscle Myositis) ist eine gelegentlich bei Haushunden auftretende Autoimmunerkrankung, die durch eine Entzündung der Kaumuskulatur gekennzeichnet ist. Die Erkrankung führt zu Störungen der Beweglichkeit des Unterkiefers und damit zur Behinderung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Heilungsaussicht gut, bei der chronischen Form dagegen fraglich.
mehr zu Kaumuskelmyositis
Wie der Name schon vermuten lässt, sind Schäferhundrassen und ihre Mischlinge am häufigsten von dieser Erkrankung betroffen. Nach ihrem Erstbeschreiber Prof. Überreiter, wird die Erkrankung auch Keratitis Überreiter, Keratitis pigmentosa oder Pannus genannt.
mehr zu Keratitis superfizialis chronica, „Schäferhundkeratitis“ oder Keratitis Überreiter
Das Kongenitale Vestibularsyndrom (auch Kongenitales Vestibulärsyndrom) ist eine seltene Erbkrankheit bei Hunden und Katzen infolge einer Fehlbildung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Sie äußert sich in Kopfschiefhaltung, Koordinationsstörungen und häufig auch Taubheit.
mehr zu Kongenitales Vestibularsyndrom
Sie tritt meist bei jungen Tieren – besonders Hunden – auf. Die Follikel sind wie kleine Lymphknoten in der Bindehaut zu verstehen, die anschwellen, wenn das Immunsystem gereizt wird. Das Immunsystem des jungen Tieres muss sich mit vielen neuen Reizen (Antigenen) auseinandersetzen ...
mehr zu Konjunktivitis follikularis (Follikulose)
Die Kraniomandibuläre Osteopathie (auch Cranio-mandibuläre Osteopathie, CMO, oder Osteopathia craniomandibularis hypertrophicans) ist eine vermutlich erblich bedingte, sehr schmerzhafte Knochenerkrankung des Schädels bei Haushunden, vor allem bei West Highland White Terriern. Die Erkrankung ist vor allem in den USA sehr häufig und wurde 1958 durch Littleworth erstmals beschrieben. In den europäischen Zuchten tritt die Erkrankung seltener auf.
mehr zu Kraniomandibuläre Osteopathie
Eine der häufigsten Lahmheitsursachen der Hinterhand beim Hund stellt der Riss oder Anriss des vorderen Kreuzbandes dar. Die Diagnosefindung kann sich in manchen Fällen rechts schwierig darstellen ...
mehr zu Kreuzbandriss (Ruptur des Ligamentum cruciatum craniale)