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Das Welpensterben ist eine durch das Canine Herpesvirus (CHV) verursachte Erkrankung der Haushunde, die durch eine hohe Sterblichkeit bei ein bis drei Wochen alten Welpen gekennzeichnet ist.
Das Canine Herpesvirus ist ein für Hunde spezifisches Virus, das weltweit vorkommt. Es spielt vor allem als Erreger des Zwingerhusten-Komplexes eine Rolle. Die Verbreitung erfolgt bei erwachsenen Hunden durch Aufnahme von Viren über Mund und Nase, selten auch bei der Begattung.
Wenn die Hündin sich während der Trächtigkeit mit dem Herpesvirus infiziert, ereignet sich die Infektion der Welpen bereits im Mutterleib. Auch eine Infektion während der Geburt oder in den ersten drei Lebenswochen ist bei Kontakt mit Virusausscheidern möglich. Hatte das Muttertier bereits vor der Trächtigkeit mit dem Virus Kontakt, sind die Welpen durch mütterliche Antikörper geschützt.
Bei Welpen ab der dritten Lebenswoche tritt die Erkrankung allenfalls nur noch in Form eines Zwingerhustens auf. In den ersten drei Lebenswochen besitzen Welpen noch keine voll ausgebildete Thermoregulation, d. h. die Schleimhäute können kühler sein, als bei älteren Tieren, was den Viren eine optimale Vermehrung sichert und es somit zu einer generalisierten Ausbreitung im ganzen Körper kommen kann.
Die Infektion kann bereits im Mutterleib greifen und damit Totgeburten hervorrufen. Nach der Geburt treten bei Welpen nach einer Inkubationszeit von 7 Tagen Fressunlust, Durchfall, Erbrechen, Atemnot und vermehrter Speichelfluss auf. Die Bauchwand kann angespannt und schmerzhaft sein. Eine spezifische Therapie ist nicht möglich, es kann lediglich gegen die Symptome vorgegangen werden. Aufgrund des rapiden Verlaufs führt die Erkrankung jedoch in den meisten Fällen zum Tod. Prophylaktisch können trächtige Hündinnen geimpft werden.
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