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Bei der Linsenluxation löst sich die Linse ganz oder zunächst nur zum Teil aus ihrer Aufhängung. Bei einigen Rassen weiß man, dass diese Aufhängung veranlagungsbedingt mangelhaft ist, allerdings können die Fasern des Aufhängeapparates der Linse auch durch Entzündungen beispielsweise angegriffen werden.
Wenn die Linse im Auge verkippt (Linsensubluxation) oder sich vollständig löst (Linsenluxation), dann kann sie die Zirkulation des Kammerwassers im Auge stören und es kann ein Glaukom entstehen, das heißt, der Augeninnendruck steigt.
Häufig werden diese Tiere als akuter Notfall vorgestellt und in vielen Fällen macht es Sinn diese lockere Linse aus dem Auge operativ zu entfernen um dem erhöhten Augeninnendruck zu begegnen und die Sehfähigkeit zu erhalten. Ob eine Operation sinnvoll ist, sollte für jeden Fall individuell geklärt werden (Netzhautablösung, Uveitis).
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