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Hornhautdefekte lassen sich mit Fluoreszein-Farbstoff gut sichtbar machen. Dabei färbt sich das Stroma der Hornhaut an, das heißt das Gewebe zwischen der äußersten Zellschicht und der inneren Membran (Deszemetsche Membran). Damit lassen sich Größe und Tiefe eines Defektes gut abschätzen.
Je nach Ursache für einen Defekt (Trauma, fehlstehende Härchen, indolentes Ulcus etc.) muss dann die adäquate Therapie gefunden werden. Das sind meist zunächst Medikamente, bei tiefen oder perforierenden Defekten muss auch mit Hilfe des OP-Mikroskops operiert werden.
Gerade bei chronischen, schlecht heilenden Defekten, haben sich Bandagelinsen bewährt.
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