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Syndrome beschreiben Symptomkomplexe. Das Horner Syndrom beschreibt eine Veränderung, die ein- oder selten auch beidseitig im Bereich der Augen auftreten kann. Zu den Symptomen beim Horner Syndrom zählen:
Dieses Syndrom tritt häufiger beim älteren Hund auf als bei der Katze, ist aber auch beim Pferd und anderen Tierarten beschrieben (auch beim Mensch). Die Ursache hierfür hat meist selbst gar nichts mit den Augen zu tun, sondern liegt im Ausfall eines Anteils eines Nervs.
Die Schädigung dieses Nervs kann auf seiner gesamten Leitungsbahn geschehen. Diese verläuft vom Gehirn über die Hals- und Brustwirbelsäule bis Höhe Brustkorb, dann am Herz vorbei, entlang der Luftröhre am Hals Richtung Ohr und am Innenohr vorbei bis zum Auge. Dementsprechend vielfältig können die Ursachen sein.
Vom Schlag auf den seitlichen Schädel, der Innenohrentzündung und dem Rucken am Halsband bis über eine Herzerkrankung oder einem Bandscheibenvorfall, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Therapie richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Symptome. Nach einem Trauma erholt sich der Nerv meist von alleine nach mehreren Wochen bis Monaten und die Symptome verschwinden.
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