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Ein Fibrosarkom ist ein bösartiger Tumor, der aus Bindegewebszellen entsteht. Die Therapie besteht in einer großzügigen chirurgischen Entfernung des Tumors, die Prognose ist meist ungünstig.
Das feline Fibrosarkom stellt die zweithäufigste Hauttumorform bei Katzen dar. Hierbei wird vermutet, dass ein Zusammenhang der Tumorbildung mit Injektionen besteht, da die Neubildungen oft an der seitlichen Brustwand oder im Nackenbereich lokalisiert sind. Unter anderem wird ein Zusammenhang mit FeLV-Impfungen vermutet. Sie treten jedoch auch an anderen als den Impflokalisationen auf und werden vermutlich durch lokale Entzündungsreaktionen nach Hautverletzungen gefördert.
Der Tumor neigt weniger zur Ausbildung von Fernmetastasen, jedoch wächst er lokal infiltrativ in das umgebende Gewebe hinein und kann so unbehandelt zum Tod des Tieres führen. Die einzige Möglichkeit der Therapie stellt bisher die chirurgische Entfernung des Tumors dar. Bei einer alleinigen Entfernung der Tumorkapsel ergibt diese Behandlung kaum zufriedenstellende Ergebnisse, da in etwa 70% aller Fälle der Tumor wieder nachwächst. Es wird daher ein radikales chirurgisches Vorgehen, bei dem nach allen Seiten mindestens 3 cm Abstand zum tastbaren Tumor gehalten wird. Bei Bedarf werden sogar Teile der Brustwand und Rippen entfernt. Tritt der Tumor an Extremitäten auf, ist meist eine Amputation angezeigt. Als zusätzliche Therapie sind Bestrahlungen und verschiedene Chemotherapie-Protokolle möglich.
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