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Das trockene Auge tritt meist bei älteren Hunden auf und statistisch gesehen häufiger auch bei bestimmten Rassen. Beim West Highland White Terrier geht man sogar von einer Erbkrankheit aus. Die verminderte Tränenproduktion kann aber auch Folge systemischer Erkrankungen sein (zum Beispiel Morbus Cushing, Staupe) oder eine Reaktion auf Medikamente (beispielsweise Sulfonamide). Meist schreitet die Erkrankung langsam voran. Der Augenausfluss wird immer mehr und immer zäher.
Die Bindehäute sind rot und die Augen empfindlich. Durch den chronischen Reiz können sich im schlimmsten Falle auch die Hornhäute so stark eintrüben und pigmentieren, dass das Tier zunehmend schlechter sieht. Als Ursache muss man in den meisten Fällen von einer autoimmunen Entzündung der Tränendrüse ausgehen. Diese lässt sich heutzutage mit gutem Erfolg medikamentell behandeln. Zusätzlich profitieren diese Augen jederzeit von „künstlichen Tränen“ und ähnlichen Präparaten.
Da diese Erkrankung nicht heilbar, sondern im besten Falle nur kontrollierbar ist, wird immer eine gewisse Dauertherapie von Nöten sein. In einzelnen Fällen kann man auch den Ausführungsgang einer Speicheldrüse zum Auge hin verlegen.
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