Dr. med. vet. Constanze Gilch

Dr. Constanze Gilch absolvierte ihr Studium der Veterinärmedizin an der Ludwig Maximilian Universität München und an der Freien Universität Berlin.

Ab 2005 durchlief sie ihre Fachtierarztausbildung als Assistentin in einer Nürnberger Tierklinik. Schließlich promovierte Frau Dr. Gilch im Jahr 2009 an der Charité in Berlin im Themenbereich Sepsis.

Bereits während ihres Studiums zwischen 2002 und 2005 engagierte sich Frau Dr. Gilch an der Klinik und Poliklinik für kleine Haustiere der Freien Universität Berlin. Sie wirkte an Vorlesungen mit, assistierte in der Sprechstunde und betreute Patienten mit stationärem Aufenthalt nicht nur medizinisch, sondern auch durch liebevolle Zuwendung.

Während ihrer anschließenden Fachtierarztausbildung war sie verantwortlich für die Weichteilchirurgie, Ultraschall- und Trächtigkeitsuntersuchungen sowie die Endoskopie. Der Interessensschwerpunkt von Frau Dr. Gilch lag jedoch seit jeher auf der Dermatologie. „Hauterkrankungen können das Wohlbefinden unserer tierischen Lieblinge stark beeinträchtigen, sind oft langwierig und gehen häufig auch mit einer weniger schönen optischen Veränderung des Haar– oder Federkleides einher. Jedesmal, wenn ein Tier dann nach meiner Behandlung wieder gesund, lebhaft und in seiner ganzen Schönheit vor mir steht, weiß ich, die Mühen haben sich gelohnt", begeistert sich Frau Dr. Gilch.

Um ihren kleinen Patienten stets eine optimale Behandlung zukommen zu lassen, hat Frau Dr. Gilch an dem über drei Jahre dauernden Ausbildungsprogramm der ESAVS European School Advanced Veterinary Sciences im Bereich Dermatologie in Wien teilgenommen. Als eine der ersten Tierärzte in Deutschland erwarb sie Ende 2009 die Zusatzqualifikation „Fachtierarzt für Dermatologie der Kleintiere“. Zudem ist sie Mitglied in der DGVD (Deutsche Gesellschaft Veterinärdermatologie) und der ESVD (European Society Veterinary Dermatology) und nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Fortbildungsmaßnahmen teil. 

"Die Haut ist das größte Organ des Patienten, hat aber nur beschränkte Reaktionsmöglichkeiten.", erklärt Dr. Gilch. "Daher sehen viele verschiedene Erkrankungen sehr ähnlich aus. Für eine Diagnose sind somit zahlreiche Detailinformationen wie etwa die Medikamenteneinnahme des Patienten, vorangegangene Therapieversuche, häusliches Umfeld für das Eingrenzen der Diagnose sehr wichtig. Zunächst wird in einem ausführlichen Gespräch eine Informationserhebung durchgeführt, bevor der Patient untersucht und Proben genommen werde".

Seit März 2010 ist Frau Dr. Gilch Leiterin der Dermatologie im LESIA Zentrum für Tiermedizin in Düsseldorf und kümmert sich um alle Fragen "rund um eine gesunde Haut".